Wie Schüler*innen die Hildegard-von-Bingen-Schule sehen – Videodrehs über unsere Schule

Friedrichstraße 3
56068 Koblenz
Von 30.08.2021 00:00 Uhr
bis 28.01.2022 00:00 Uhr
Ingo Weiß
https://www.bbs-hvb-koblenz.de/
ingo.weiss@bistum-trier.de
0261 18410
Zielgruppe: Alle Gruppen, Alle Schularten, Außerschulische Projekte, Eltern, Erwachsene, Grundschule, KiTa, Lehrer*innen, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Senior*innen
Aktionstyp: Online
Veranstalter: Hildegard-von-Bingen-Schule Koblenz
Kurzbeschreibung:

Im ersten Schulhalbjahr 2021/22 haben Schülerinnen und Schüler Videos über ihre/unsere 😉 Schule gedreht. Sie alle zeigen den besonderen Blick von Schülerinnen und Schülern auf ihre Ausbildung. Die unterrichtenden Lehrer*innen haben keinen Einfluss auf den Inhalt genommen. Jedes Video verfolgt eine eigene Herangehensweise und zeigt die Hildegard-von-Bingen-Schule aus einer einzigartigen Perspektive. Zusammen ergeben sie ein Bild unserer Schule.

Die Ergebnisse kann man hier anschauen: https://www.bbs-hvb-koblenz.de/ueber-uns/videos-ueber-unsere-schule/

Beschreibung:

Diese Unterrichtsidee ergab sich zum einen daraus, den Multimediaunterricht in unserer Fachschule noch mehr am Umgang mit neuen Medien (hier insbesondere Video) auszurichten (zuletzt hatten unsere Schüler*innen mit der Bildbearbeitungssoftware GIMP und PowerPoint eine Mischung aus Fotoroman und „Multimedia-Performance“ erarbeitet), zum anderen waren wir neugierig, wie unsere Schule von ihren Schülerinnen und Schülern gesehen wird. Dabei sollte die technische Ausstattung möglichst einfach (hier iPads, iMovie und Smartphones) und der ganze Prozess für jeden auch selbständig durchführbar sein.

Da die zukünftigen Erzieher und Erzieherinnen später in ihren Einrichtungen im Sinne der Projektarbeit mit Kindern arbeiten sollen, war auch der gesamte Unterricht projektorientiert gestaltet. Nachdem wir uns geeinigt hatten, in welchen Gruppen was und wie erarbeitet werden soll, gab es nur kurze Einführungen in den Umgang mit Hard- und Software sowie zum Planen von Videodrehabläufen. Alles weiter haben die Schüler und Schülerinnen sich selbst – zum Teil in der Auseinandersetzung mit den Lehrkräften – erarbeitet und in einem Lerntagebuch festgehalten.

Aus unserer Perspektive war entscheidend, dass sie vor allem lernen, selbständig zu lernen und sich zu entwickeln – das beste Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft.

Die fertigen Filme gibt es hier zu sehen!

Nachfolgend einige Auszüge aus den Abschlussreflexionen von Schülerinnen und Schülern:

„Zu Beginn des Projektes fühlte ich mich etwas überfordert, da es sehr geringe Vorgaben gab. Ich hatte zuvor keine Berührungspunkte mit Videodreh und Schnittprogrammen, sodass ich auch zunächst keine Idee hatte, wie die Umsetzung erfolgen könnte. Für diesen Aspekt war die geringe Anleitung zunächst ziemlich schwierig. Innerhalb der Gruppe konnten wir jedoch schnell erste Pläne festhalten und gemeinsam nächste Schritte überlegen. Hierfür war die geringe Anleitung wiederum von Vorteil, da wir uns frei ausprobieren und selbstständig erforschen konnten, was uns für Möglichkeiten geboten sind. Ich denke, dass ich dadurch letztendlich mehr Erfahrung und neues Wissen erlangen konnte, als wenn es mir im Frontalunterricht vermittelt worden wäre. Denn wenn ich etwas selbstständig herausfinden oder machen muss, festigt sich der Prozess viel besser als wenn ich mir viel Stoff auf einmal merken soll, der mir vom Lehrer vermittelt wird.“

„Sehr gut fand ich, dass Sie uns volle Freiheit bei unserer Diskussion am Anfang und dem Schreiben des Drehbuches gelassen haben. Somit konnten wir Schüler komplett unsere eigene Sichtweise auf die Schule wiedergeben und unsere Kreativität stärken. Ihre Einweisung in das Schneideprogramm der “iPads” war auch sehr hilfreich und umfassend. Somit wussten wir grob, wie alles funktioniert und sind nicht ganz unwissend an das Arbeiten mit “iMovie” heran gegangen. Den Umgang konnten wir dann, indem wir es genutzt haben, erlernen. Generell hat es mir gefallen, dass wir recht freigestellt waren in der Art, wie wir arbeiten und uns organisieren. Somit hat die Gruppe gelernt, was alles für eine Filmproduktion notwendig ist und wie es sich in der Gruppe am besten aufteilen und bearbeiten lässt. Dies ist auch für zukünftige Filmprojekte gut zu wissen, da ich nun eine gute Möglichkeit kenne, solch ein Projekt durchzuführen.“

„Mit Hilfe dieses Projektes konnte ich meine Selbst-,Sach- und Teamkompetenzen ausbauen. Als neuer Schüler an der Schule konnte ich sie intensiver und aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen, was ich als interessant empfand. Bezogen auf die Sachkompetenz habe ich während des Schneidens der Videos neue Fähigkeiten im Umgang mit der App iMovie erworben. […] Die neu erworbenen Sachkompetenzen werden sicherlich unabhängig von Schul-, Privat- oder Arbeitsleben regelmäßig Anwendung finden. Die Schwierigkeiten, die durch das Zusammenlegen der beiden Teilgruppen entstanden, stellten Ansprüche an unsere Teamkompetenz. Durch das schnelle Finden von Kompromissen, stellten wir fest, dass die Teamkompetenz bereits zu unseren Stärken gehört.“

„Ich würde mich so einschätzen, als dass ich nach dem halben Jahr in der Lage wäre, solch ein Projekt erneut durchzuführen und auch anzuleiten.“

Unser Dank geht an alle Schülerinnen und Schüler, die diese tollen Filme produziert haben und an Melina Dötsch, Annika Pietrusky und Lea Schüller für die Auszüge aus Ihren Abschlussreflexionen!

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